Zum Start von funk.social.net hat er im Gespräch mit Jana Ballweber für das Medium-Magazin nun noch einmal klar gemacht, worum es geht:
"Uns ist es wichtig, in dieser Kultur eine Rolle zu spielen, in der Menschen versuchen, ein gemeinsames Universum für Inhalte zu schaffen, in dem die Regeln nicht von einer Instanz, einem großen Tech-Konzern gemacht werden, der bestimmt, welche Inhalte bei den Kunden ankommen – oder eben auch nicht ankommen."
FUNK habe im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen in den USA erlebt, dass "politische Inhalte bei Meta in der Reichweite gedrosselt wurden," sagt Schild. "Das hat uns bei manchen Inhalten einen Reichweitenverlust von 20 Prozent beschert" – ein starkes Argument dafür, mit eigener Infrastruktur die Regeln für die Verbreitung von FUNK-Inhalten selbst zu bestimmen:
"Es geht uns auch nicht darum, von Anfang an eine riesige Reichweite zu haben. Wir wollen auch ein Stück dazu beitragen, das Henne-Ei-Problem des Fediverse aufzulösen: Es ist zu wenig Content da, deswegen sind wenig Leute da. Und es sind relativ wenige Leute da, deswegen ist wenig Content da."
Willkommen, FUNK! Und herzlichen Glückwunsch an alle Beteiligten! Wir freuen uns sehr, auch weil Save Social in den vergangenen Wochen in Gesprächen mit Beteiligten von FUNK und SWR-X-Lab versucht hat, dazu beizutragen, dass dieser Schritt gelingt.
Wir wollen möglichstg viele Organisationen, Gruppen, Menschen auf alternative Netzwerke begleiten:
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